Ramsau am Dachstein
"Hier liegt die Ramsau schön und eben", so beginnt ein Ramsau-Gedicht, das heute den Kindern noch gelehrt wird. Geschrieben im Jahre 1868 von einem Ramsauer Bauern. Auf einer wunderschönen Hochebene an der Südseite des mächtigen Dachsteingebirges, eingebettet in eine einzigartige Bergkulisse zwischen Dachstein und Tauern, präsentiert sich unser Ort mit seinen großartigen Naturlandschaften in den verschiedensten Ansichten als ein lebendiger Urlaubsort und als „Quelle Deiner Kraft“. Tradition und Gemütlichkeit sind eng verbunden mit Modernität und Abwechslung.
Ein Ort mit wechselvoller Geschichte, die schon unmittelbar nach der ersten nachweislichen Besiedelung der Ramsau im 12. Jahrhundert begann.
Der Orts- oder Gegendname Ramsau kommt im
Alpenraum sehr häufig vor.
Die Ableitung des Wortes ist nicht gesichert und es bieten sich zwei mittelhochdeutsche Bezeichnungen an: ram = Schafbock oder rams = für verschiedene lauchartige Gewächse.
Im 15. Jh. brachten Bergleute mit der Reformation den lutherischen Glauben in die Region. Bald darauf entstand die Gegenreformation und mit ihr blühte fast 200 Jahre lang der "Geheimprotestantismus". Bis heute noch ist der Großteil der Ramsauer evangelisch. Faszinierend für Gäste und Einheimische ist die Entwicklungsgeschichte des Dachsteins - von den Forschungen Prof. Friedrich Simonys im 19. Jh. über die Erstdurchsteigung der 800 Meter hohen Dachstein-Südwand, der „Himmelsleiter der Steiner Buam“ im Jahre 1909 bis zur Erschließung des Gletschers in 2700 m SH durch die Dachstein-Südwand-Seilbahn.
Vom Bergbauerndorf zum Tourismuszentrum.Es war im Jahre 1832 als Peter Gappmayer, ein Bergsteiger aus Filzmoos, als erster am Gipfel des Hohen Dachsteins stand. Die Kunde von diesem bergsteigerischen Ereignis verbreitete sich rasch und man schrieb damit das Geburtsjahr einer langen touristischen Erfolgsgeschichte, die bereits bis zum vorläufigen Höhepunkt, der Nordischen Ski-WM im Februar 1999 andauert. Ein Bergbauernort in der Nordwestecke der Steiermark kann stolz sein auf seinen Werdegang und seine Leistungen als Tourismus-Spitzenreiter.

